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Tätigkeitsberichte

Chronik

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Kurzfassung Tätigkeitsbericht 2025

Im Jahr 2025 wuchs der Verein auf 306 Mitglieder. Unser zentrales Anliegen blieb es, die Information, Begleitung und Unterstützung von Frauen mit Eierstockkrebs und anderen gynäkologischen Krebserkrankungen zu stärken sowie sensible Themen im Zusammenhang mit der Erkrankung zu enttabuisieren. Zu unserem großen Bedauern verstarb die Gründerin des Vereins, Andrea Krull, im Juni 2025.

Vereinsentwicklung und Organisation

Im Laufe des Jahres fanden zwei Mitgliederversammlungen mit Vorstandswahlen statt. Nach personellen Veränderungen wurde im Herbst ein neuer Vorstand gewählt. Ein Schwerpunkt lag auf der organisatorischen und strukturellen Weiterentwicklung des Vereins sowie auf der nachhaltigen Sicherung von Geschäfts- und Verwaltungsabläufen. Ziel war es, die Vereinsarbeit langfristig stabil und auf mehrere Schultern verteilt aufzustellen.

Kooperationen und Interessenvertretung

Bestehende Kooperationen wurden gepflegt und neue Kontakte zu Kliniken und Fachgremien geknüpft. Patientinnenvertreterinnen waren weiterhin in relevanten Gremien aktiv. Fachliche Entwicklungen wurden aufgegriffen und in verständlicher Form für Betroffene aufbereitet.

Beratungs- und Unterstützungsangebote

Die HilfeHotline Eierstockkrebs wurde kontinuierlich angeboten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen nahmen an Fortbildungen und Supervisionen teil, um eine qualitätsgesicherte Beratung zu gewährleisten.

Auch die Selbsthilfegruppen – vor Ort und online – trafen sich regelmäßig. Neue Gruppenangebote erweiterten das Spektrum des Austauschs. Die Gruppenleitungen wurden fachlich begleitet und geschult.

Projekte und Veranstaltungen

Die bundesweite Aktion „Grüne Socke!“ wurde erfolgreich fortgeführt und weiterentwickelt.

Das 11. Bundestreffen fand 2025 mit großer Beteiligung in Berlin (Charité) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs statt.

Das monatliche Online-Format „Meet the Expert“ wurde ebenso wie weitere digitale Informationsangebote fortgeführt.

Der Podcast „Tabulos und ehrlich!“ wurde ausgebaut. Weitere, teils bestehende, teils neu eingeführte Projekte und Arbeitsgruppen unterstützten die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung des Vereins.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit wurde strukturell gestärkt und professionalisiert. Digitale Kommunikationswege, Website und Newsletter wurden weiterentwickelt und intensiv genutzt. Ziel war es, die Reichweite zu erhöhen und neue Mitglieder zu gewinnen.

Ausblick 2026

Für 2026 ist die Fortführung und Weiterentwicklung bestehender Angebote geplant. Weitere Kooperationen sollen aufgebaut, neue Selbsthilfegruppen initiiert und das nächste Bundestreffen durchgeführt werden.

Übergeordnetes Ziel bleibt eine stabile organisatorische und finanzielle Basis, eine wachsende Mitgliederzahl sowie eine stärkere Einbindung in gesundheits- und sozialpolitische Prozesse.